eTWIN als Satellitenlösung
Kombispeicher macht zentralen Pufferspeicher im Mehrfamilienhaus überflüssig
Ein aktuelles Praxisbeispiel zeigt, wie flexibel sich der häufig in Einfamilienhäuser eingebaute, patentierte eTWIN von ATEC im Geschosswohnungbau einsetzen lässt. In einem Mehrfamilienhaus in Coesfeld wurde der Kombispeicher als Satellitenanlage installiert und macht einen zentralen Pufferspeicher im Heizraum dadurch überflüssig.
Möglich macht das die kompakte Bauweise des eTWIN, der Hygiene- und Trinkwasserspeicher platzsparend in einem Gerät vereint und sich dank geringem Eigengewicht und einfacher Hydraulik auch nachträglich in bestehende Schächte integrieren lässt. Der bisherige Abgasschacht dient nun als Installationsschacht für die Verrohrung. Das Puffervolumen wird auf die einzelnen Geschosse beziehungsweise auf die einzelnen Wohnungen verteilt. So wird keine zentraler Pufferspeicher benötigt.
Dank kompakter Bauweise und geringem Eigengewicht lässt sich der eTWIN als Satellitenlösung nachträglich in bestehende Schächte im Geschosswohnungsbau integrieren – ein zentraler Pufferspeicher im Heizraum wird dadurch überflüssig.
Ein weiterer Vorteil der dezentralen Lösung liegt in der Trinkwasserhygiene. Da der eTWIN nah an den Zapfstellen installiert ist, sind die Wege kurz, Warmwasser steht entsprechend schnell zur Verfügung und das Stagnationsrisiko sinkt. Ergänzend dazu sorgt – wie bei allen eTWIN-Anlagen – die physische Trennung von 200-Liter- Hygienespeicher und 30-Liter-Trinkwasserbehälter für eine normkonforme, legionellenfreie Warmwasserbereitung nach Trinkwasserverordnung und DVGW-Richtlinien (DIN 1988). Die thermische Entkopplung beider Speicherbereiche erlaubt zudem eine flexible Anpassung der Vorlauftemperatur an den jeweiligen Wärmeerzeuger und minimiert Bereitschaftswärmeverluste gemäß GEG.
Mit lediglich 230 Volt und 1,5 Kilowatt Anschlussleistung für den Heizstab lässt sich das Gerät herstellerunabhängig betreiben und flexibel einbinden – etwa in Kombination mit Wärmepumpen, Abgasbrennwertgeräten und oder BHKW- Anlagen. Aufgrund der geringen elektrischen Anschlussleistung kann bei bestehenden PV und Batterispeicheranlagen der Energiebedarf häufig regenerativ genutzt werden.
Weitere Informationen zu Unternehmen und Angebot sind unter atec-energiefluss.de zu finden.