Innovationen von Parkregelung bis zum Retrofit
Bachmann electronic auf der WindEnergy Hamburg
Von der Parkregelung über die Zustandsüberwachung und die Nachrüstung von Bestandsanlagen bis zur Steuerungstechnik reicht der Auftritt von Bachmann electronic auf der WindEnergy Hamburg.
Von der Parkregelung über die Zustandsüberwachung und die Nachrüstung von Bestandsanlagen bis zur Steuerungstechnik reicht der Auftritt von Bachmann electronic auf der WindEnergy Hamburg.
Cross Integrated Monitoring integriert alle Betriebsdaten in einem modularen und skalierbaren System. Darin können auch Daten aus dem Structural Health Monitoring und dem Condition Monitoring zentral zusammengeführt werden.
Ein Highlight des Messeauftritts von Bachmann electronic auf der WindEnergy Hamburg ist das neue Cross Integrated Monitoring. Es handelt sich um eine herstellerunabhängige Plattform, die zentral alle relevanten Daten für Betrieb, Zustand, Struktur und Netz zusammenführt. Die Lösung ersetzt bisherige Einzelsysteme, ermöglicht KI-gestützte Analysen für frühzeitige Schadenserkenung und unterstützt Lebensdauerbewertungen sowie Investitionsentscheidungen. Durch Modularität, Nachrüstbarkeit und geringe Kosten senkt sie Wartungsaufwand und erhöht die Planungssicherheit für Betreiber und Investoren.
Eine zentrale Neuerung der Version 2.10 des SPPC von Bachmann electronic ist der automatisierte Testmodus für die Reglerparametrierung. Außerdem verfügt die neue Version nun auch über die Zertifizierung nach VDE 4130 für Höchstspannung.
Zu sehen ist auch die neue Version 2.10 des EZA-Reglers SPPC. Er ist nun zusätzlich nach VDE 4130 für Höchstspannung zertifiziert. Die aktualisierte Version bietet einen automatisierten Testmodus für die Reglerparametrierung, der Sprungantworten und Einschwingverhalten analysiert. Ergänzt wird das Portfolio durch erweiterte Funktionen für die Blindleistungskompensation, die sowohl statische als auch dynamische Kompensationsvorgänge unterstützt. Neu ist zudem die Zertifizierung nach VDE 4130 für Höchstspannung.
Bachmann electronic stellt ein modulares Programm zur Nachrüstung und Modernisierung bestehender Windenergieanlagen vor. Dabei steht unter anderem mit VeAccess ein Fernzugriffssystem für Vestas-Anlagen der Typen V80 und V90 steht zur Verfügung.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Nachrüstprogramm für Bestandsanlagen – von Einzelkomponenten bis zur kompletten Automatisierungserneuerung. Laut Hersteller erfordert dies nur wenige Tage Stillstand. Für die Vestas-Typen V80 und V90 verringert das Fernzugriffssystem VeAccess die Zahl der Servicefahrten, für die Typen GE 1.5 und 2.5 erlaubt eine Nachrüstung des Leitsystems den schreibenden Zugriff auf den vollständigen Parametersatz. Weitere Lösungen betreffen den Mitsubishi-Typ MWT-1000A und Turbinen von Clipper. Senvion-Betreiber, die nach der Insolvenz des Herstellers teilweise den Zugang zur Steuerung verloren, erhalten eine eigene Benutzerverwaltung bis zur Serviceebene 1.20. Last- und sicherheitskritische Mechanismen bleiben dabei unverändert, sodass die Typzertifizierung bestehen bleibt.
Bachmann electronic präsentiert mit CMScore eine neue, preisgünstige Einstiegslösung in das Thema Condition Monitoring für die Windindustrie.
Zu sehen sein wird auch das das Condition-Monitoring-System CMScore. Es erfasst mit piezoelektrischen IEPE-Sensoren Daten des Antriebsstrangs mit Abtastraten bis zu 25,6 kHz. Die Daten werden an die serverbasierte WebLog Suite übermittelt und zu Alarmen und Reports verarbeitet. Das System eignet sich für Neuinstallationen und Retrofit-Projekte, nutzt bestehende Sensorik und ermöglicht eine frühzeitige Schadenserkennung bei minimalem Aufwand.
Bachmann stellt in Hamburg außerdem die dritte Generation der MX200- Prozessormodule vor: lüfterlos, ausgelegt für –30 °C bis +60 °C, mit Industrieprozessoren von Intel, dem Echtzeitbetriebssystem VxWorks 7 und einem Netzteil, das auch die angeschlossenen Ein- und Ausgabemodule versorgt, sodass ein Basissystem zwei Modulbreiten beansprucht. Ebenfalls neu: Die M100-Plattform wurde um acht Steuerungsmodule der CPS100-Familie erweitert und bildet nun ein eigenständiges Automatisierungssystem. Erstmals kommt hier ein echtzeitfähiges Linux zum Einsatz. Ein TPM-2.0-Baustein und ein abgesicherter Systemstart gehören zur Serienausstattung jeder CPU. Die Module sind für Schockbeschleunigungen bis 30 g und Temperaturen von -30 bis +70 °C ausgelegt.