Armacell Finanzkennzahlen 2021

Anstieg von 14,6 % gegenüber 2020

  • Steigerung des Nettoumsatzes um 15 % auf 677 Mio. EUR
  • Bereinigtes EBITDA von 117 Mio. EUR, was einer bereinigten EBITDA-Marge von 17,3 % entspricht
  • Volumenwachstum in allen Geschäftsbereichen bestätigt die Stärke des Geschäftsmodells und beweist die Resilienz von Armacell

Armacell, ein weltweit führender Hersteller von flexiblen Dämmstoffen zur Anlagenisolierung sowie technischer Schäume, gibt seine vorläufigen, ungeprüften Finanzergebnisse für das am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr bekannt.

Im Jahr 2021 erzielte Armacell einen Nettoumsatz von 676,6 Mio. EUR, was einem Anstieg von 14,6 % gegenüber 2020 (590,5 Mio. EUR) entspricht. Diese Performance wurde durch die anhaltende Erholung in verschiedenen Märkten, Marktanteilsgewinne, Verkaufspreiserhöhungen zum Ausgleich höherer Kosten sowie das Wachstum des neuen ArmaGel Sortiments erzielt. Dieses Wachstum wurde teilweise durch eine vorübergehende Verlangsamung in der Windkraftindustrie infolge geänderter Förderprogramme in den USA und China beeinträchtigt.

Armacell erzielte ein bereinigtes EBITDA von 116,8 Mio. EUR (2020: 119,6 Mio. EUR). Die bereinigte EBITDA-Marge betrug 17,3 % (2020: 20,2 %). Das EBITDA-Wachstum wurde teilweise durch deutlich höhere Rohstoff- und Frachtkosten beeinträchtigt. Kompensierende Preiserhöhungen und andere Maßnahmen zur Kostendämpfung wurden umgesetzt, dabei musste jedoch eine gewisse Verzögerung in Kauf genommen werden.

Patrick Mathieu, Präsident und CEO von Armacell, kommentierte die finanzielle Entwicklung: „Im Jahr 2021 wurde unser Geschäft durch schwierige wirtschaftliche Umstände beeinträchtigt: deutlich höhere Rohstoffkosten, Rohstoffknappheit und Engpässe in der Seefracht. Vor diesem Hintergrund war unser historisch hoher Umsatz bemerkenswert." Zur Preisgestaltung und zu den Kostensteigerungen fügte Mathieu hinzu: „In einem Jahr, in dem die Rohstoff- und Transportkosten stark gestiegen sind, konnten wir die Verkaufspreise proaktiv erhöhen und einen großen Teil dieser Veränderungen auffangen. 2022 wird es weitere Erhöhungen geben, da sich die Inflation nun auf alle Kostenkategorien auswirkt.“

Armacell investierte weiterhin in hohem Maße in die Weiterentwicklung seines Produktportfolios und Innovationen. Das Unternehmen setzte den Ausbau seiner Produktions- und Lagerkapazitäten fort, einschließlich zusätzlicher Produktionskapazitäten für recyceltes PET, erhöhter FEF-Produktionskapazitäten in allen Regionen und vergrößerter Lagerkapazitäten, um seinen Service für die Kunden weiter zu verbessern.

Im Jahr 2021 legte Armacell noch mehr Wert auf Nachhaltigkeit in seiner Geschäftstätigkeit. Bei der Entwicklung innovativer thermischer, akustischer und mechanischer Lösungen konzentriert sich das Unternehmen besonders auf klimarelevante Aspekte, Energieverbrauch und Kohlenstoffemissionen.

Die nachhaltigen und innovativen Technologien von Armacell eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine deutliche Verringerung der Dichte von elastomeren Schaumprodukten und den Ausbau des Geschäftsbereichs passiver Brandschutz. Die hochleistungsfähigen rPET-Schaumstoffe, die vollständig aus recycelten Plastikflaschen hergestellt werden, eröffnen ebenfalls neue Möglichkeiten mit dem Fokus auf Dämmung.

Armacell wird von Standard & Poor's mit B und von Moody's mit B3 bewertet.


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